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Meditation – Pause für den Geist

Der Verstand quasselt ununterbrochen. Wie ein Affe von Ast zu Ast springt, hüpfen wir von Gedanke zu Gedanke. Eine Meditation führt zurück ins Hier und Jetzt. Der Augenblick macht uns glücklich, wir sollten in intensiv erleben.

Regelmäßige Meditation kann Spannung abbauen, die innere Balance und Ausgeglichenheit fördern und die Stressresistenz verbessern.

  • Tiefenentspannung: Durch die Meditation werden körpereigene Opiate und der Endorphinspiegel im Blut erhöht. Die Gehirnwellen erreichen den sogenannten Alpha-Zustand, der zu einer tiefen Entspannung führt.
  • Abwehrkräfte stärken: Meditieren stärkt den gesamten Organismus, lindert den Alltagsstress und reduziert dadurch auftretende Symptome  körperlicher oder geistiger Natur wie Bluthochdruck, Angstzustände sowie depressive Verstimmungen
  • Ausgeglichener durch den Tag: Meditieren führt zu mehr Ruhe, Ausgeglichenheit, Balance und Gelassenheit 
  • Meditation begünstigt die Neubildung von Nervenenden und erhöht die Vernetzung der Nervenzellen
  • Meditation fördert Empathie und Hilfsbereitschaft – und kann so positive auf Beziehungen zu Mitmenschen einwirken

Einfach einmal probieren

Meditieren kann man im Sitzen, Liegen, Stehen oder beim Gehen. Am stärksten verbreitet ist wohl die Sitzmeditation. Der Sitz sollte angenehm sein, kann durch ein Kissen oder durch einen Stuhl unterstützt werden und ermöglichen, dass die Wirbelsäule aufgerichtet ist. Das ist teilweise gar nicht so einfach. 

Fünf Minuten reichen für den Anfang, steigern Sie langsam die Dauer der Meditation und lassen Sie sich auf keinen Fall davon abschrecken, wenn am Anfang jede Sitzposition nach ein paar Minuten unbequem wird. Wie sollte es anders sein, das ist normal, der Körper gewöhnt sich mit der Wiederholung an diesen Prozess. 

Meditieren – step by step

  1. Finden Sie eine zunächst angenehme Sitzposition (wie gesagt, am Anfang wird jede Position nach einer Weile unbequem)
  2. Schließen Sie die Augen. Wenn das nichts für Sie ist, fixieren Sie alternativ einen beliebigen Punkt in Ihrer Umgebung
  3. Versuchen Sie die Bein-, Hüft- und Pomuskulatur weitestgehend zu entspannen. Spüren Sie Ihre Sitzhöcker auf Ihrer Unterlagen und richten Sie sich Richtung Decke auf
  4. Die Hände ruhen auf den Oberschenkeln, Dabei können die Handflächen gern auf die Beine gelegt werden
  5. Zu Beginn lenken Sie die Konzentration auf Ihre Atmung, um sich in der Situation zu finden und zur Ruhe zu kommen.

Nutzen Sie freie Stunden wenigstens ab und zu zur inneren Einkehr, zur Ruhe und Besinnlichkeit. Es wird Ihnen gut tun!