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Zu wenig Sport!

INJOY-Studie zeigt eine starke Kluft zwischen Sportlern und Sportverweigerern  

Deutschland entwickelt sich zu einer Nation der Sportmuffel. 37,2 Prozent der Bundesbürger sind heute seltener aktiv als in den vergangenen drei Jahren. Fast jeder Zweite (39,7 Prozent) treibt kaum oder gar keinen Sport. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, für die das Meinungspanel Mafo.de im Auftrag der INJOY International Sports- & Wellnessclubs 1.027 Bundesbürger im Alter von 18 bis 64 Jahren befragt hat.  

UmfrageDorsten/Köln, 17. März 2009 – „Regelmäßiger Sport und viel Bewegung sollten selbstverständliche Bestandteile unseres Lebens sein“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Buskies, Sportwissenschaftler an der Universität Bayreuth. „Wer gesund und leistungsfähig bleiben will, kommt um ein gezieltes Trainingsprogramm nicht herum.“ Doch diese Botschaft ist noch nicht bei allen Deutschen angekommen. Die Kluft zwischen Sportlern und Sportverweigerern ist enorm: Während 39,7 Prozent der Deutschen nicht trainieren, ist etwa ein knappes Drittel der Sportler mindestens vier Mal pro Woche aktiv.  

Wer sich hierzulande in Schwung hält, tut dies primär aus gesundheitlichen Gründen. Das zeigt die Frage nach den Trainingsmotiven, bei der Mehrfachnennungen möglich waren: 45,9 Prozent der Sportler wollen vor allem fit bleiben. 45,2 Prozent sind der Gesundheit zuliebe aktiv. Der Spaß steht hingegen nur für 21,8 Prozent im Vordergrund. Mit 39,1 Prozent ist Fitnesstraining die am häufigsten betriebene Sportart. Auf dem zweiten Platz folgt Jogging mit 32 Prozent, knapp dahinter mit 31,2 Prozent Radfahren/Inlineskating. „Individual-Sportarten sind beliebt, da sie eine flexible Zeitplanung ermöglichen“, kommentiert Paul Underberg, Geschäftsführer von INJOY, dieses Ergebnis.  

Wie aus der Studie hervorgeht, werden Fitnessstudios heute bereits von jedem vierten Sportler genutzt. „Nicht alle setzen allein auf Krafttraining. Viele nutzen es auch als Ergänzung“, berichtet Underberg. „Durch Krafttraining können einseitige Belastungen, die in anderen Sportarten entstehen, ausgeglichen werden. Zudem erhalten die Sportler in den Fitnessstudios die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung zu trainieren.“

„Mit Sport kann jeder etwas gegen Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht tun“,   unterstreicht Prof. Dr. Buskies. Angesichts der weit verbreiteten Sportmüdigkeit droht aber eine weitere Zunahme der Zivilisationskrankheiten.
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