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  • Gesundmacher Muskulatur Bewegungsforscher und Mediziner haben die positive Wirkungsweise von gezieltem Kräftigungstraining schon lange erkannt...

Was aktive Muskeln leisten

Die Muskulatur ist eines der größten Organe unseres Körpers und bei vielen Menschen auch das am meisten vernachlässigte Organ. 

„Wer rastet, der rostet“: Was mit dem Körper passiert, wenn er nicht adäquat bewegt wird, kann man sich  z.B. an einem Bein vorstellen, das mehrere Wochen in Gips lag: Das Bein ist dünn und schlaff, die Muskulatur und die Kraft haben drastisch abgenommen und die Funktionsfähigkeit ist stark eingeschränkt. Viele Menschen legen ihren Körper über Jahrzehnte gewissermaßen freiwillig „in Gips“ mit der Folge, dass die nicht ausreichend beanspruchte Muskulatur abgebaut und von der Speichermasse Fett überlagert wird. 

Die Konsequenz: Die vernachlässigte und geschwächte Muskulatur kann ihre Aufgabe nicht mehr voll erfüllen. Verspannungen, Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden treten auf. Dies betrifft heute keineswegs nur ältere Personen, sondern Menschen aller Altersgruppen. Ran an die Muskeln: Das einfachste und effektivste Gegenmittel ist ein regelmäßiges Krafttraining. Hierbei kommt es vor allem darauf an, dass das Training kontinuierlich durchgeführt wird. Regelmäßig heißt mindestens einmal pro Woche – optimalerweise lebenslang!

Muskeln sind in der Lage, den Körper wunschgemäß zu formen.

Megafaktor Muskulatur: Die neuere Forschung zeigt eindrucksvoll: Neben dem Ausdauertraining, das vor allem für die Stärkung des Herz-Kreislaufsystems zuständig ist, ist das gesundheitsorientierte Krafttraining ein bisher unterschätzter Megafaktor für eine verbesserte Lebensqualität.

Die Muskulatur ist ein Alleskönner, der auf nahezu alle physischen und psychischen Prozesse im Körper einen positiven Einfluss hat: Muskeln sind der Motor, der unsere Gelenke bewegt und die „Rüstung“, die vor Rücken- und Gelenkbeschwerden schützt.

Muskeln sind der Dauerbrenner, der 24 Stunden lang Kalorien verbrennt und ein gesundes Abnehmen und die Körpergewichtskontrolle wirkungsvoll unterstützt. Muskeln sind in der Lage, den Körper zu formen.

Muskeln helfen beim Abnehmen. Die Muskulatur ist ein Dauerbrenner, der ununterbrochen Kalorien verbrennt. Je mehr Muskulatur Sie haben,

  • desto höher ist Ihr Grundumsatz, 
  • desto mehr Kalorien verbrennen Sie
  • und desto leichter können Sie Ihr Körpergewicht in der Balance halten oder abnehmen.

Muskeln straffen die Haut, weil das Bindegewebe durch Krafttraining angeregt wird, mehr stabilisierendes Kollagen zu produzieren. 

Aber regelmäßiges Fitnesstraining kann noch viel mehr: Es mindert das Hyperaktivitätssyndrom ADHS von Kindern und verbessert die schulische Leistungsfähigkeit. Im Alter kann ein regelmäßiges Training Demenzerkrankungen deutlich entgegen wirken. 

Neuere Forschungen zeigen: Muskeln können sogar noch viel mehr bewirken. 

Beanspruchte Muskeln schütten eine große Anzahl von Botenstoffen aus, die tief- greifende positive Folgen für sehr viele Organsysteme haben.

Ein kleiner Exkurs in die Welt der Botenstoffe: Der Botenstoff Interleukin-6 wirkt entzündungshemmend, schützt vor Zellschäden, unterstützt das Immunsystem, erleichtert die Aufnahme von Blutzucker in der Muskelzelle – und wirkt so der Zuckerkrankheit entgegen.

Muskeltraining für eine schöne Haut: Krafttraining regt das Bindegewebe dazu an, mehr stabilisierendes Kollagen zu produzieren – die Haut wird straffer und schöner. Außerdem kann regelmäßiges, gesundheitsorientiertes Krafttraining einen moderaten Bluthochdruck senken.

Regelmäßiges Krafttraining bringt das Fett zum Schmelzen: Der Botenstoff Interleukin-15 bringt das Fett insbesondere an den Körperstellen zum Schmelzen, wo das Krafttraining für eine dickere Muskelschicht gesorgt hat. Der alte Grundsatz, dass Fettabbau immer am ganzen Körper, gemäß der genetischen Veranlagung erfolgt – und eine punktartige Fettreduktion nur an den gewünschten Körperstellen nicht möglich ist – wird damit zumindest z. T. revidiert.

Muskeln unterstützen die Plastizität und Leistungsfähigkeit des Gehirns: Weil das Eiweiß (BDNT), das das Nervenwachstum im Gehirn unterstützt und weil die Steuerung der Muskelaktivität für das Gehirn eine sehr komplexe Aufgabe darstellt.